InsideCard Prepaid Erfahrungen

Der Anbieter InsideCard arbeitet eng mit der Landesbank Baden-Württemberg zusammen, weil in Deutschland lediglich Banken dazu berechtigt sind, Kreditkarten auszugeben. Aufgeladen wird die InsideCard Basic einfach mit einer Sofortüberweisung oder einer regulären Überweisung. Der Kunde entscheidet also selbst, über welchen Betrag er in einem bestimmten Zeitraum auf der Kreditkarte verfügen möchte. Hier die Testerfahrungen:

Die wichtigsten Daten zur InsideCard Basic:

  • Im Vergleich zu anderen Prepaidkarten ist die Jahresgebühr von 25 Euro vergleichsweise hoch. Die Kunden sollten es außerdem vermeiden, vom Ausland aus eine Notfallkarte zu beantragen, wenn sie gesperrt wurde. In diesem Fall betragen die Kosten nämlich 250 Euro.
  • Weil InsideCard keine Filialen betreibt, erhalten die Kartenbesitzer einen Zugriff auf das Banking-Portal von insidecard.de, wo sie den Kontostand, die monatliche Rechnung, Gutschriften sowie die tagesaktuellen Umsätze abrufen können. Eine persönliche Beratung wird nicht angeboten.
  • Sobald das Guthaben auf dieser Visa Prepaid-Karte aufgebraucht ist, wird die Karte automatisch gesperrt, wodurch die Kartenbesitzer eine Kostenkontrolle haben und die Überschuldung vermeiden.
  • Als Sicherheitsmaßnahmen verfügt die InsideCard Basic über das Visa Hologramm und einen modernen EMV-Chip. Das Bezahlen erfolgt also wesentlich geschützter als bei einer alleinigen Autorisierung durch die Unterschrift. Geschützt sind sie durch die Chip-Technologie auch bei einer Abhebung am Geldautomaten vor einem Missbrauch.

Die Vor- und Nachteile der InsideCard Basic

Die Kartenbesitzer müssen kein zusätzliches Girokonto anlegen, wenn sie die Karte beantragen. Auf eine Schufaabfrage wird verzichtet, da der Kartenbesitzer durch die Prepaid-Kostenkontrolle eine Überschuldung vermeidet. Die Karte, für die ein eigenes Design möglich ist, besitzt moderne Schutzmaßnahmen wie die EMV-Chip-Technologie. Und nicht zuletzt ist das Aufladen äußerst einfach.

Gegen die Karte sprechen neben der hohen Ausgabe- und Jahresgebühr noch weitere Faktoren. So ist es nicht möglich, Bargeld am Schalter abzuheben, die Höhe von Überweisungen ist limitiert und es gibt keine zusätzlichen Leistungen. Und auch die Laufzeit ist mit vier Jahren, bevor der Kunde kündigen kann, vergleichsweise hoch.

Die InsideCard Basic: Antrag ohne Schufa-Auskunft

Wie bei den meisten anderen Prepaid-Kreditkarten ist auch für den Antrag auf die InsideCard Basic keine Schufa-Überprüfung notwendig. Kunden, welche eine InsideCard Basic beantragen möchten, müssen lediglich eine Postidentprüfung machen lassen. Sie erhalten dann zusammen mit den Antragsunterlagen auch einen Postident-Coupon. Daraufhin müssen die Kunden den Antrag unterschreiben und mit diesem, ebenso wie mit einem gültigen Personalausweis und dem Coupon eine Postfiliale aufsuchen. Dort erfolgt die Überprüfung der Identität sowie ein Datenabgleich. Zum Ausweis reicht auch ein Reisepass aus, sofern der Antragsteller zusätzlich eine aktuelle Meldebescheinigung vorlegen kann.

Grundvoraussetzung für die InsideCard Basic ist also ein fester Wohnsitz in Deutschland. Denn beim Postident-Verfahren wird neben Namen und Person ach überprüft, ob die angegebenen Adressdaten gültig sind. Anschließend wird die Karte innerhalb von sieben Bankarbeitstagen zugestellt.

Der Support: eine persönliche Beratung wird nicht geboten

Weil der Anbieter keine eigenen Filialen betreibt, erhalten die Kartenbesitzer Zugriff auf das Online-Banking-Portal, welches sich auf insidecard.de befindet Dort können neben dem Kontostand auch Gutschriften und Umsätze tagesaktuell sowie die monatliche Rechnung abgerufen werden. Eine Beratung am Schalter gibt es nicht, allerdings stehen Mitarbeiter zwischen Montag und Freigag von 10 bis 18 Uhr telefonisch oder per Mail bereit. Die Nummer der Hotline lautet: +49 (0) 711/127 31040, die Mailadresse: info@insidecard.de. Bei Diebstahl oder Verlust der Karte sollten die Kunden die Karte unter der Kartenverwaltung schnellstmöglich sperren lassen oder den entsprechenden Notruf verständigen. Dieser steht gebührenfrei unter der Nummer 116 116 oder aus dem Ausland unter der Nummer +49 116 116 rund um die Uhr bereit. Die Karte lässt sich anschließend nicht mehr entsperren, allerdings gibt es für 15 Euro Gebühr eine Ersatzkarte.

Die Gebühren: vergleichsweise hoch

Mit einer Ausgabegebühr von 25 Euro und einer ebenso hohen Jahresgebühr sind die Gebühren im Vergleich zu anderen Prepaidkarten relativ hoch. Für eine zusätzliche Partnerkarte fallen weitere 15 Euro an. Erfolgt bei einem Auslandsaufenthalt eine Kartensperrung, sollten die Besitzer besser von hier aus keine Notfallkarte beantragen, weil diese 250 Euro kostet. Diese hohen Grundgebühren dürfen aber keinen Einfluss darauf haben, wie hoch die Nutzungsgebühren sind. Zwar können die Besitzer mit ihrer InsideCard Basic an allen Geldautomaten, die Visa-Karten akzeptieren, weltweit Bargeld abheben, jedoch fallen hierfür Kosten von zwei Prozent des abgehobenen Betrages an. Für Abhebungen im Ausland muss zusätzlich ein Prozent Aulandseinsatzgebühr bezahlt werden. Maximal können pro Tag 500 Euro und pro Woche 3.500 Euro abgehoben werden.

Die Laufzeit der InsideCard Basic: vier Jahre

Grundsätzlich besitzt die InsideCard Basic eine Laufzeit von vier Jahren, in welchen keine Kündigung möglich ist. Wird der Vertrag nicht rechtzeitig gekündigt, verlängert sich der Vertrag über die Karte automatisch. Die entsprechende Kündigungsfrist liegt üblicherweise bei drei Monaten. Vor der Kündigung sollte das Restguthaben allerdings entweder abgehoben oder auf das Girokonto überwiesen werden. Sobald die Kunden ihre Kündigung abgeschickt haben, sollten sie die InsideCard Basic auch nicht mehr benutzen, sondern diese entweder zusammen mit der Kündigung abschicken oder selbst entwerten, indem sie die Karte zerschneiden.

Neue Technologien bieten ein Höchstmaß an Sicherheit

Kunden, welchen ihre Karte durch Diebstahl oder Verlust abhanden kommt, sollten dies unverzüglich melden. Dann bekommen sie für eine Gebühr von zehn Euro eine Ersatzkarte und ihnen entsteht kein finanzieller Schaden, weil die Karte sofort gesperrt ist. Der Anbieter hat eine eigene Sperrnummer eingerichtet, die rund um die Uhr besetzt ist. Darüber hinaus kann der Verlust einer InsideCard Basic auch unter der Telefonnummer 069/66571333 gemeldet werden. Die Karte besitzt mit dem Visa Hologramm und EMV Chip-Technologie zudem zwei moderne Sicherheitsmerkmale und -maßnahmen. Der Kartenbesitzer braucht lediglich die PIN eingeben und kann dank der EMV Chip-Technologie auch damit bezahlen, was eine größere Sicherheit als die Autorisierung durch die Unterschrift bietet. Der Kunde ist also auch bei einer Bargeldabhebung am Geldautomaten vor einem Missbrauch geschützt.

So läuft die Bezahlung im Ausland ab

Mit der InsideCard Basic lässt sich an allen Geldautomaten weltweit Bargeld abheben, sofern die Abhebung mit einer Visa-Card möglich ist. Die Kunden sollten allerdings bedenken, dass die Bargeldauszahlung am Geldautomaten 2 Prozent der Summe und mindestens 2,50 Euro beträgt. Im Ausland kommt eine zusätzliche Auslandseinsatzgebühr von einem Prozent hinzu. Allerdings lassen sich mit der Karte lediglich 500 Euro täglich und pro Woche insgesamt 3.500 Euro abheben. Dass die Kreditkarte für Bargeldverfügungen genutzt wird, lässt sich also nur mit Einschränkungen empfehlen. Die Kartenbesitzer können die InsideCard Basic aber auch nutzen, um Geld im Ausland abzuheben und bargeldlose Zahlungen vorzunehmen. Dies ist weltweit an 33 Millionen Stellen möglich. Wer dringend eine Notfallkarte benötigt, weil das Original verloren oder entwendet wurde, kann unter der Nummer 069/6657 1333 eine Notfallkarte nach der Kartensperre beantragen. Hierfür werden allerdings Gebühren in Höhe von 250 Euro fällig.

Die Limits für Abhebungen

Das Limit für Abhebungen mit der InsideCard Basic beträgt 500 Euro pro Tag und 3.500 Euro pro Woche. An Geldautomaten fällt dafür eine Gebühr von zwei Prozent, mindestens aber 2,50 Euro an, Abhebungen im Ausland kosten zudem ein Prozent Aufschlag. Aufgeladen werden kann die InsideCard Basic ganz einfach mit einer kostenlosen Banküberweisung. Hier liegt das Limit bei 100 Euro je Einzahlung. Auch Dritte können problemlos Überweisungen tätig, sodass etwa Gehälter und Löhne auf der Karte verbucht werden. Bei jeder beliebigen Sparkasse oder Bank sind außerdem Bargeldeinzahlungen per Fremdüberweisung möglich, eine direkte Einzahlung ist hingegen nicht möglich.

Die Motivkarte als zusätzliche Leistung

Die Kunden haben die Möglichkeit, diverse Kartenmotive, darunter auch eigene, auszuwählen. Hierfür wird eine Gebühr von fünf Euro berechnet. Die Sicherheitsmaßnahmen dieser Kreditkarte wie das Visa Hologramm und die EMV Chip-Technologie, welche für mehr Sicherheit bei allen Bezahlvorgängen sorgen, sind hingegen kostenlos.

Wer zusätzliche Leistungen wie etwa eine Reiseversicherung wünscht, kann auf Gold- und Premiumkarten zurückgreifen.

Die Mindestlaufzeit: vier Jahre

Kunden können die InsideCard Basic innerhalb der vierjährigen Laufzeit nicht kündigen. Allerdings müssen sie den Vertrag kündigen, bevor die dreimonatige Kündigungsfrist beginnt, da sich der Vertrag ansonsten automatisch verlängert. Die Kartenbesitzer sollten darauf achten, ein formal korrektes Kündigungsschreiben zu formulieren und ein eventuelles Restguthaben rechtzeitig abzuheben oder auf das Girokonto zu überweisen. Die Kündigungen müssen unterschrieben und per Post abgeschickt werden.

Die Aufladung: einfach per Überweisung

Auf der Seite insidecard.de erhalten die Kartenbesitzer Zugang zum Online-Banking-Portal, wo sie ihre Gutschriften und Umsätze tagesaktuell sowie Kontostand und Monatsrechnung abrufen können. Die persönliche Beratung am Schalter ist hingegen nicht möglich, da der Anbieter keine eigenen Filialen betreibt. Bargeldeinzahlungen sind jedoch bei jeder beliebigen Sparkasse oder Bank per Fremdüberweisung möglich.

Fazit zu den InsideCard Basic Erfahrungen

Als Kreditkarte für den täglichen Gebrauch lässt sich die InsideCard Basic nur bedingt empfehlen. Das liegt unter anderem an den hohen Gebühren für die Nutzung der Karte und Bargeldverfügungen. Auch was zusätzliche Leistungen angeht, bietet die InsideCard Basic keine besonderen Vorzüge im Vergleich zu anderen Anbietern.